Schon die Griechen kannten den Atlantik, schließlich stammt von ihnen auch die heutige Namensgebung. Sie dachten, dass danach nichts mehr kommen würde und so nannten sie den zweitgrößten Ozean nach dem Pazifik Meer des Atlas, woraus Atlantik wurde.

In unserer Zeit ist die gesamte Atlantikküste, von Frankreich über Spanien bis Portugal ein echter Geheimtipp, da sich die großen Urlaubsströme innerhalb Europas eher auf das Mittelmeer konzentrieren. Dabei steht die Küste des Atlantiks in ihrer Schönheit sicherlich dem Mittelmeer in nichts nach. Während die Normandie noch zur Ärmelkanalküste zählt, beginnt ab Brest in Frankreich die reine Atlantikküste. Zerklüftete Steilküsten wechseln sich mit Sand- und Steinstränden ab, einige der schönsten Strände Europas liegen am Atlantik.

Vom nördlichen Frankreich die Küste hinab

Die nördliche Bretagne bietet Ihnen viele kleinere und mittelgroße Buchten, die zum Großteil noch sehr naturbelassen sind. Teilweise sind sie sogar außerordentlich schwierig über kleinere Landstraßen zu erreichen. Falls Sie zu den Menschen gehören, die Natur pur genießen wollen und sich auch vorzugsweise abseits der großen Touristenpfade bewegen, sind Sie hier genau richtig. Das einmalige Flair der Bretagne-Küste wurde in einer Fotoserie der Zeit eingefangen, die Sie unter www.zeit.de/reisen finden.

Weiter südlich ist die Atlantikküste in der Bretagne zahlreicher besucht und auch das Nachtleben hat mehr zu bieten. Südwärts Richtung Biskaya kommen nun die wohl längsten Strände Europas. Viele Dünen bieten Schutz vor den hier vorherrschenden, starken Winden. Die Region ist für einen Familien-Badeurlaub eher nicht geeignet, da die Wellen nicht nur landwärts anrollen, sondern auch eine starke Strömung zurück ins Meer zu den enormen Tiden hinzukommt.

Es folgt die Les Landes Küste. Mit der Dune de Pilat können Sie hier die höchste Düne Europas bewundern. Besonders spektakulär wird die Aussicht, wenn Sie Ihr Hotel mit Blick auf den Atlantik gewählt haben. Zur Ebbe ergibt sich plötzlich eine völlig andere Aussicht, da Sie bis zum Horizont über das Watt blicken können.

Das ungewohnte Spanien am Atlantik

Von Brest vorbei an Bordeaux geht es nun auf das spanische Bilbao zu. Noch in Frankreich beginnt bereits die Costa Vesca, die grüne Küste des Baskenlands. Die spanische Atlantikküste wird geprägt durch zahlreiche Fjorde, die Rias genannt werden. Alte Eichenwälder finden hier ihren Platz an den Pyrenäenausläufern.

Auch die Küste Kantabriens ist kräftig grün, da die rund 200 Kilometer lange Küste zu den regenreichsten Gebieten Spaniens zählt. Es folgt die Küste Asturiens, von atemberaubender, natürlicher Schönheit und somit ein echter Geheimtipp. Auf dem Weg ins südlichere Galicien kommen Sie nun vorbei an der Costa de Morte, die ihren Namen wegen der zahlreichen verunglückten Schiffe der letzten Jahrhunderte erhielt.

Portugal, eines der schönsten Urlaubsziele entlang des Atlantiks

Wenn Sie mit Galicien Spanien hinter sich gelassen haben, gelangen Sie nach Portugal. Ein großes Highlight ist zunächst die Küstenmetropole Porto. Hier können Sie Geschichte hautnah fühlen. Durch die Regionen Terras do Sado und Alentejo geht es dann in das südliche Portugal, an die Algarve. Sie ist der wohl populärste Teil der Atlantikküste für Urlauber. Ein Hotel an der Algarve direkt am Meer bietet Ihnen einen einmaligen, fantastischen Blick auf einen tiefblauen Atlantik. Die Umgebung mit Korkeichen, Zwergpalmen und Olivenhainen ist jedoch nicht weniger interessant.

Ein Urlaub an der Atlantikküste von Frankreich bis Portugal zeigt sich also als überaus abwechslungsreich.  Abseits vom Massentourismus finden Sie Ursprünglichkeit, eine grandiose Natur und einen Ozean, der Ihnen den Blick auf die Weite der Welt eröffnet.

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