Der Beruf der Stewardess gilt noch immer für viele als Traumjob (und das nicht nur, wie in obigem Video, im “Schwabenländle”…). Man (oder meistens: Frau) kommt ständig herum, kann die Welt entdecken und zahlreiche fremde Kulturen kennenlernen. So die gängige Meinung. Doch der Beruf Flugbegleiter/in, so die offizielle Bezeichnung heute, erfordert auch viel Einsatz. Und nicht jeder hat die Möglichkeit, als Stewardess oder Steward Karriere zu machen. Zwar ist das Angebot individueller Ausbildungsmöglichkeiten groß, doch aufgrund der enormen Nachfrage sind die Kapazitäten verhältnismäßig gering.

Die Fluggesellschaften entscheiden sich ausschließlich für Top Kandidaten, die ihren Beruf lieben und das auch zeigen können. Bei der Ausbildung handelt es sich in der Regel um schulische Bildungsgänge und Trainingskurse. Die Ausbildung zur Stewardess dauert nur wenige Monate.

Wer kann an einer Ausbildung teilnehmen?

Wie in jeder anderen Ausbildungsrichtung auch, müssen die Bewerber verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Bei der Ausbildung zur Stewardess spielt das Alter eine wesentliche Rolle. Die Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre als sein. Zudem sollten sie eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens den Realschulabschluss vorweisen. Oft wird eine Maximalgröße von 1,90 Metern vorgeschrieben. Das Erscheinungsbild sollte attraktiv und repräsentativ sein. Besonders wichtig sind Englischkenntnisse, da Flugbegleiter während ihrer Berufsausübung mit vielen Menschen in Kontakt kommen, die aus allen Ländern der Welt stammen können. Weitere persönliche Voraussetzungen sind Kommunikationsfähigkeit und ein allgemein guter gesundheitlicher Zustand.

Der Berufsalltag

Wer die Ausbildung zur Stewardess erfolgreich absolviert hat, darf sich auf einen facettenreichen Beruf freuen, der jeden Tag Neues zu bieten hat. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass der Beruf einer Stewardess sehr anstrengend ist. Sie müssen in Schichten arbeiten, oftmals mitten in der Nacht, sind ständig auf den Beinen, und das hoch oben in der Luft in beengten Verhältnissen. Hinzu kommen die permanenten Zeitverschiebungen, man ist ständig unterwegs. Wem Kinder und Familie wichtig(er) sind, sollte sich die Ausbildung zur Stewardess genau überlegen. Für alle anderen aber sicher eine gute Möglichkeit, die weite Welt etwas mehr kennenzulernen!

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One Response to Traumjob oder Knochenjob? Die Ausbildung zur Stewardess

  1. Kusdogan Selma sagt:

    Ich möchte eine Ausbildung als Stewardes machen oder als Bodenstewardes arbeiten.Habe eine ausbilgung als Restaurantfachfrau und lanjährige Berufserfahrung im Service und Banket bereich..Freude mit Menschenumgang,Flexibilität und Eigenverantwortung habe ich.Ich benötige schnellsmöglich einen Job und deshalb freue ich mich auf Ihre Antwort